Geschäftsprozessmanagement, Teil 6:
Methoden für die Geschäftsprozessmodellierung

 

Norbert Gronau

Eine Methode ist eine systematische Vorgehensweise zur Lösung eines Problems. Sie basiert auf einem System von Regeln und schreibt vor, wie vorzugehen ist, um ein festgelegtes Ziel zu erreichen. In diesem Beitrag werden Modellierungsmethoden für Geschäftsprozesse im Überblick, nicht jedoch in den Feinheiten des einzelnen Modellierungsverfahrens vorgestellt. Grundsätzlich können (für die Prozessmodelleriung weniger geeignete) datenorientierten Methoden, die objektorientierte Modellierung mittels UML-Aktivitätsdiagrammen, die kontrollflussorientierte Modellierung mittels z.B. BPMN, EPK und PMDL sowie die aktivitätsorientierte Modellierung mittels KMDL differenziert werden.

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Aktuelles Stichwort

Usability

Sandy Eggert

Usability beschreibt das Ausmaß, in dem ein Produkt von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem konkreten Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen [1]. Die sich daraus ergebende Anforderung an ERP-Lösungen ist eine möglichst intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche kombiniert mit nachvollziehbarerer Funktionalität. Usability bezieht sich folglich auf die ergonomischen Anforderungen zur Benutzung von Anwendungssystemen. Neben dem Begriff Usability sind auch Begrifflichkeiten wie Bedienbarkeit, Bedienerfreundlichkeit, User Friendliness, Ease of Use, Benutzerfreundlichkeit, Handhabbarkeit, Nutzungsqualität zur Beschreibung der Nutzungsqualität von Softwarelösungen gängig [2].

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Usability

Usability-Schwachstellen von ERP-Systemen

Nina Bär, Susen Döbelt und Thomas Seeling

Eine benutzerfreundliche Gestaltung ist nur eine von vielen Anforderungen, die an ein ERP-System gestellt werden. Aber wie sollen Hersteller den Forderungen nach einer einfachen und intuitiven Bedienbarkeit nachkommen, und dabei gleichzeitig den vollen Funktionsumfang eines ERP-Systems wahren? Dieser Beitrag zeigt auf, an welchen Stellen ERP-Systeme besonders anfällig für Usability-Probleme sind. Zur gezielten Aufdeckung derartiger Bedienprobleme befasst sich das Forschungsprojekt „Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand“ (KUM) der TU Chemnitz mit der Entwicklung spezieller Heuristiken und Verfahren. Mit solchen konkreten Hinweisen lassen sich ohne viel Aufwand Verbesserungsvorschläge für die Dialoggestaltung erarbeiten und die Bedienerfreundlichkeit steigern.

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https://doi.org/10.30844/ERP19-3_24-27

Handlungsmuster der Feuer-wehr für den IT-Support?

Norbert Gronau und Eva-Maria Kern

Einsatzorganisationen wie z. B. Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk müssen sehr schnell auf teilweise unbekannte Lagen reagieren und angemessene Hilfeleistung erbringen. Können Prinzipien dieser Organisationen auf den IT-Support übertragen werden? Ein Experiment in einer IT-Service-Einheit geht dieser Frage nach und zeigt überraschende Ergebnisse.

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Geschäftsprozessmanagement

Geschäftsprozessmanagement, Teil 10:
Wissensintensive Geschäftsprozesse

Norbert Gronau

Das geschäftsprozessorientierte Wissensmanagement verfolgt das Ziel, die Wissensverarbeitung in den operativen Geschäftsprozessen zu erkennen und weiterzuentwickeln und somit direkt zur Wertschöpfung im Unternehmen beizutragen. Dazu werden sowohl der Prozessablauf als auch die Wissensprozesse (Wissensmanagementsaktivitäten) entlang der Prozesse untersucht.

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Open Access

Modernisierung der ERP-Nutzung

Rainer Schulz

Transparenz entlang der Wertschöpfungskette gehört für Unternehmen heutzutage zu den größten Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Materialfluss. Vom Eingang der Ware bis zum fertigen Produkt und schließlich zur Produktauslieferung kommen dabei viele verschiedene Schritte zusammen. Allerdings trägt eine vielfältige Auswahl an Verbesserungsmöglichkeiten für unterschiedliche Prozesse im Lager dazu bei, dieser Schwierigkeit erfolgreich entgegenzutreten. Aber lediglich den Materialfluss der Produktion, der innerhalb eines Betriebs einen Großteil der täglichen Vorgänge einnimmt, verwalten Unternehmen detailliert. Mithilfe von Softwarelösungen, die über flexible Schnittstellen – und somit über die Option der problemlosen Integration in bestehende ERP-Systeme – verfügen, arbeiten sie effektiv.

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Das Auslandsgeschäft stärkt den Erfolg

Axel Schmied

Neue Märkte eröffnen neue Chancen. Das internationale Geschäft führt viele Betriebe zum Erfolg. Gerade deutsche Unternehmen sind ausgesprochen erfolgreich darin, sich auch in fremden Nationen zu etablieren. Das zumindest hat die kürzlich erschienene Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) ergeben [1]. So stiegen die Umsätze derer, die ins Ausland gingen, um bis zu 60%. Dennoch wagen nicht nur die Großen das internationale Geschäft, auch kleine Mittelständler trauen sich trotz aller Hürden, wie Sprache, Kultur, Gesetzgebung und natürlich der IT, ins Ausland.

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Datenqualitätsmanagement
Bewertung von Investitionsvorhaben zur Verbesserung der Stammdatenqualität

Thomas Schäffer und Christian Leyh

Stammdaten bilden die Grundlage der digitalen Wirtschaft. Die Bereitstellung eines angemessenen Maßes an Stammdatenqualität ist eine entscheidende Voraussetzung für effiziente Geschäftsprozesse in und zwischen Unternehmen. Auch haben Geschäftsführer mittlerweile den Zusammenhang zwischen Datenqualität und Rentabilität erkannt, jedoch fehlt es an konkretem Nutzenpotential, um eine entsprechende Datenqualitäts-Unternehmenskultur in Form eines Datenqualitätsmanagements aufzubauen und mit entsprechenden Ressourcen auszustatten. Daraus leitet sich ein hoher Bedarf für eine quantifizierbare Kosten-Nutzen-Berechnung für Vorhaben zur Verbesserung der Datenqualität ab. Dies aufgreifend präsentiert der vorliegende Beitrag einen Ansatz für ein Analyse- und Berechnungsmodell zur Bewertung von Datenqualitätsmanagement-Investitionen und gibt Impulse zur Ermittlung des Wertbeitrags.

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Internationalisierung: Fokus IT

Daniel Csillag

Immer mehr Unternehmen orientieren sich in Richtung Ausland. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) wollen von 2 500 Unternehmen 47 % ihre Auslandsaktivitäten verstärken. Im Vorjahr waren es noch 2 % weniger. Globalisierung ist zwar eine alt bekannte Entwicklung, jedoch ist das Thema in Zeiten der rasant fortschreitenden Digitalisierung aktueller denn je. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den neuen Möglichkeiten – nicht nur Konzerne. Ein wichtiger Punkt, der allerdings weder von kleinen noch von großen Unternehmen im Zuge der Expansion vergessen werden sollte, ist die IT – ganz besonders das ERP-System.

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Reintegration von Reporting in ERP-Systeme

Marcus Dill

Seit den 90er Jahren wurden operative Prozesse und das zugehörige Reporting getrennt betrachtet. Die Ursachen waren primär technologischer Art. Das Berichtswesen wurde zur Last für die produktiven ERP-Systeme und musste auf separate Systeme ausgelagert werden. Dort entwickelten sich über Reporting hinaus auch komplexere Formen der Datenanalyse, die heutzutage viele intelligente Auswertungen möglich machen. Innovationen der jüngeren Zeit schaffen nun Möglichkeiten, Reporting und Analytics wieder ganz nah an operative Anwendungen in ERP-Systemen heranzuführen. Dies bietet Unternehmen viele neue Potenziale, fordert aber auch Konsequenzen für IT-Architekturen und die Organisation in Unternehmen.

 

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Stammdaten in Schwung bringen

Holger Behrens

ERP-Stammdaten sind das Rückgrat logistischer Planungsprozesse in unserer Industrie. In Zeiten zunehmender Digitalisierung wird aber auch deutlich: Die Qualität dieser Daten wird selten beachtet und häufig überschätzt. Das zeigt sich sowohl in der täglichen Praxis, wenn Anwender digital auf Daten zugreifen und dabei Fehler entstehen, als auch beim Austausch von Daten zwischen verschiedenen Lösungen oder beim Wechsel von einem auf ein anderes System. Mangelnde Datenhygiene führt außerdem dazu, dass das tatsächliche Leistungspotential einer Software kaum richtig genutzt werden kann.

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Category Management mit ERP-Systemen

Norbert Gronau

Für Handelsunternehmen ist die Verwaltung und Pflege des kategorisierten Warenbestands eine der wichtigsten Aufgaben. Angesichts des zunehmenden Drucks durch Mehrkanalstrategien, zunehmender Verhandlungsmacht der Kunden und erodierender Margen im Geschäft mit Markenartikeln sind mehrdimensionale Anstrengungen erforderlich, um profitabel zu bleiben. Dieser Beitrag skizziert zunächst Ausgangssituation, Problemlösungsansätze und erzielte Resultate bei einem Elektronikunternehmen, bevor auf die Rolle des ERP-Systems im Category Management eingegangen wird.

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ERP-Anpassung an demografische Entwicklungen

Michael Krutzke und Sandy Eggert

Der demografische Wandel ist durch einen starken Rückgang der Geburtenrate bei gleichzeitig höherer Lebenserwartung gekennzeichnet. Im Zuge dieser Entwicklung wird sich die Anzahl der Beschäftigten über 55 Jahre in den kommenden Jahren verdoppeln [1]. Diese Entwicklung hat auch Effekte auf die Systemlandschaft von Unternehmen. In diesem Beitrag werden die Auswirkungen auf die Anforderungen von ERP-Systemen fokussiert.

 

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Betriebsformen für ERP-Systeme

Norbert Gronau

Die aktuelle Diskussion um Cloud Computing hat die Frage der richtigen Betriebsform für ein ERP-System in den Fokus der Diskussion gestellt. Bisher waren entweder ein Betrieb des ERP-Systems durch die eigene IT im Haus („on premise“) oder das Hosting bei einem entsprechend dafür qualifizierten Anbieter möglich. Die wachsende Verfügbarkeit von Cloud-ERP-Angeboten [1] erhöht nun den Spielraum für Veränderungen. Der folgende Beitrag behandelt Vor- und Nachteile der Betriebsarten, günstige Zeitpunkte für ein Umstellungsprojekt sowie Hinweise zur notwendigen Wartungsorganisation.

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Interview

Safe Harbor und Privacy Shield

Andreas Gauger im Interview zu den Inhalten des neuen Abkommens

Im Oktober erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Habor-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Mit diesem Urteil fehlt nun dem transatlantischen Austausch personenbezogener Daten die Rechtsgrundlage. Gegenwärtig haben sich die Verhandlungspartner auf ein Nachfolgeabkommen mit dem Namen „EU US Privacy Shield“ geeinigt, welches jedoch vom ersten Tag an auf heftige Kritik gestoßen ist. Im folgenden Interview erläutert Andreas Gauger Details und Hintergründe zum Nachfolgeabkommen Privacy Shield.

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