Prozesskartographie - Visualisierung von ECM-Prozessen
Eine neuartige ECM-spezifische Modellierungsform

Sandy Eggert

Der Beitrag stellt eine neue Modellierungsmethode zur Abbildung von ECM-Prozessen vor und setzt diese Methode in direktem Vergleich zu weiteren Modellierungssprachen. Das Interesse um Enterprise Content Management (ECM) wächst nicht zuletzt durch die steigende Anzahl an Content (z.B. durch Wikis oder Blogs) stetig. ECM zielt insgesamt auf die einheitliche Bereitstellung und Verwaltung von (Unternehmens-) Informationen. Dazu gehören u.a. das Erstellen, Verwalten, Übertragen und Speichern von Dokumenten und Content. Kernaufgabe von ECM-Systemen ist die Integration aller Anwendungen und Prozesse eines Unternehmens, die der Verwaltung von Dokumenten und Content dienen. Typische Anwendungen sind bspw. Dokumentenmanagement-, Archiv-, Workflow- und Contentmanagementsysteme. Nicht zuletzt sind es die Prozesse, die für die effiziente Versorgung von Informationen und Dokumenten verantwortlich sind. ECM-Prozesse sind generell von einer aktiven Verwendung von Dokumenten geprägt. Daher steht innerhalb der Modellierung dieser Prozesse die Darstellung von Dokumenten und IT-Systemen, in denen die Dokumente verwaltet werden im Vordergrund.

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Das aktuelle Stichwort:
Enterprise Content Management

Sandy Eggert

Das unternehmerische Interesse und vor allem auch der Bedarf an Lösungen aus dem Bereich Enterprise Content Management (ECM), die verteilt vorliegende Informationen in die Geschäftsprozesse integrieren, steigen stetig. Ein Großteil der bei der Arbeit benötigten Informationen liegt in unstrukturierter Form (als E-Mails, Word-Dokumente, als Grafiken oder Multimediadateien) vor. Dies bedeutet hinsichtlich der Suche und dem Anfordern von Informationen einen vermeidbaren zusätzlichen Zeitaufwand für jeden einzelnen Mitarbeiter. ECM geht von dem Ansatz aus, alle Unternehmensinformationen auf einer einheitlichen Plattform zur internen und auch externen Nutzung bereitzustellen [1].

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