Aktuelles Stichwort

Usability

Sandy Eggert

Usability beschreibt das Ausmaß, in dem ein Produkt von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmte Ziele in einem konkreten Kontext effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen [1]. Die sich daraus ergebende Anforderung an ERP-Lösungen ist eine möglichst intuitiv bedienbare Benutzeroberfläche kombiniert mit nachvollziehbarerer Funktionalität. Usability bezieht sich folglich auf die ergonomischen Anforderungen zur Benutzung von Anwendungssystemen. Neben dem Begriff Usability sind auch Begrifflichkeiten wie Bedienbarkeit, Bedienerfreundlichkeit, User Friendliness, Ease of Use, Benutzerfreundlichkeit, Handhabbarkeit, Nutzungsqualität zur Beschreibung der Nutzungsqualität von Softwarelösungen gängig [2].

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Usability

Usability-Schwachstellen von ERP-Systemen

Nina Bär, Susen Döbelt und Thomas Seeling

Eine benutzerfreundliche Gestaltung ist nur eine von vielen Anforderungen, die an ein ERP-System gestellt werden. Aber wie sollen Hersteller den Forderungen nach einer einfachen und intuitiven Bedienbarkeit nachkommen, und dabei gleichzeitig den vollen Funktionsumfang eines ERP-Systems wahren? Dieser Beitrag zeigt auf, an welchen Stellen ERP-Systeme besonders anfällig für Usability-Probleme sind. Zur gezielten Aufdeckung derartiger Bedienprobleme befasst sich das Forschungsprojekt „Kompetenzzentrum Usability für den Mittelstand“ (KUM) der TU Chemnitz mit der Entwicklung spezieller Heuristiken und Verfahren. Mit solchen konkreten Hinweisen lassen sich ohne viel Aufwand Verbesserungsvorschläge für die Dialoggestaltung erarbeiten und die Bedienerfreundlichkeit steigern.

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ERP-Frameworks schützen vor Komplexität

Godelef Kühl und Frank Niemann

Die individuellen Anforderungen an ERP-Systeme nehmen stetig zu. Treiber hierfür sind die Abbildung einzigartiger Unternehmensprozesse, die Integration externer IT-Systeme sowie die Unterstützung des zunehmenden Zugriffs über das Internet und über mobile Geräte. Insbesondere in Branchen, in denen Produkte, Dienstleistungen sowie deren Preise leicht vergleichbar und mitunter austauschbar sind, gewinnen konkurrenzlose Serviceleistungen für den Kunden an Bedeutung. Bezogen auf die ERP-Software bedeutet dies, dem Unternehmen den möglichen Spielraum zu bieten, kundenbezogene Geschäftsprozesse zu verändern. Ein Schlüssel dafür bildet ein ERP-Framework.

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Jubiläums Special: ERP Management vor 10 Jahren

Enterprise Applikation Integration (EAI) und Middleware
Grundlagen, Architekturen und Auswahlkriterien

Marten Schönherr

Zu Beginn fasst der Beitrag die Ausgangssituation vieler EAI-Projekte und deren Ziele zusammen. Danach geht er auf Grundlagen und Architekturen von EAI-Produkten ein, beschreibt Auswahlkriterien für eine Toolauswahl, listet die wichtigsten Anbieter auf und schließt mit einem kurzen Ausblick auf die zu erwartenden Entwicklungen auf dem Markt der EAI-Produkte.

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Internationalisierung: Fokus IT

Daniel Csillag

Immer mehr Unternehmen orientieren sich in Richtung Ausland. Laut einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) wollen von 2 500 Unternehmen 47 % ihre Auslandsaktivitäten verstärken. Im Vorjahr waren es noch 2 % weniger. Globalisierung ist zwar eine alt bekannte Entwicklung, jedoch ist das Thema in Zeiten der rasant fortschreitenden Digitalisierung aktueller denn je. Gerade kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den neuen Möglichkeiten – nicht nur Konzerne. Ein wichtiger Punkt, der allerdings weder von kleinen noch von großen Unternehmen im Zuge der Expansion vergessen werden sollte, ist die IT – ganz besonders das ERP-System.

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Das Auslandsgeschäft stärkt den Erfolg

Axel Schmied

Neue Märkte eröffnen neue Chancen. Das internationale Geschäft führt viele Betriebe zum Erfolg. Gerade deutsche Unternehmen sind ausgesprochen erfolgreich darin, sich auch in fremden Nationen zu etablieren. Das zumindest hat die kürzlich erschienene Studie des Bonner Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) ergeben [1]. So stiegen die Umsätze derer, die ins Ausland gingen, um bis zu 60%. Dennoch wagen nicht nur die Großen das internationale Geschäft, auch kleine Mittelständler trauen sich trotz aller Hürden, wie Sprache, Kultur, Gesetzgebung und natürlich der IT, ins Ausland.

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Category Management mit ERP-Systemen

Norbert Gronau

Für Handelsunternehmen ist die Verwaltung und Pflege des kategorisierten Warenbestands eine der wichtigsten Aufgaben. Angesichts des zunehmenden Drucks durch Mehrkanalstrategien, zunehmender Verhandlungsmacht der Kunden und erodierender Margen im Geschäft mit Markenartikeln sind mehrdimensionale Anstrengungen erforderlich, um profitabel zu bleiben. Dieser Beitrag skizziert zunächst Ausgangssituation, Problemlösungsansätze und erzielte Resultate bei einem Elektronikunternehmen, bevor auf die Rolle des ERP-Systems im Category Management eingegangen wird.

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ERP-Anpassung an demografische Entwicklungen

Michael Krutzke und Sandy Eggert

Der demografische Wandel ist durch einen starken Rückgang der Geburtenrate bei gleichzeitig höherer Lebenserwartung gekennzeichnet. Im Zuge dieser Entwicklung wird sich die Anzahl der Beschäftigten über 55 Jahre in den kommenden Jahren verdoppeln [1]. Diese Entwicklung hat auch Effekte auf die Systemlandschaft von Unternehmen. In diesem Beitrag werden die Auswirkungen auf die Anforderungen von ERP-Systemen fokussiert.

 

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Interview

Safe Harbor und Privacy Shield

Andreas Gauger im Interview zu den Inhalten des neuen Abkommens

Im Oktober erklärte der Europäische Gerichtshof das Safe-Habor-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig. Mit diesem Urteil fehlt nun dem transatlantischen Austausch personenbezogener Daten die Rechtsgrundlage. Gegenwärtig haben sich die Verhandlungspartner auf ein Nachfolgeabkommen mit dem Namen „EU US Privacy Shield“ geeinigt, welches jedoch vom ersten Tag an auf heftige Kritik gestoßen ist. Im folgenden Interview erläutert Andreas Gauger Details und Hintergründe zum Nachfolgeabkommen Privacy Shield.

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Erfolgreiche Internationalisierung mit ERP

Karl Tröger und Ulrike Fuchs

Immer mehr deutsche Industrieunternehmen drängen auf ausländische Märkte. Das betrifft nicht nur Großkonzerne, sondern zunehmend auch den deutschen Mittelstand. Ohne ein geeignetes ERP-System ist dieser Schritt für viele Betriebe undenkbar. Darauf haben sich ERP-Anbieter eingestellt und rüsten sich nun selbst für eine aktive Internationaliserung ihrer Geschäfte.

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