So gelingt Unternehmen der digitale Wandel

In vier Schritten zur digitalen Normalität: godesys erläutert, warum es wichtig ist, manche neuen Wege auszuprobieren, aber nicht jedem Hype zu folgen  

Diskussionsstoff, Herausforderung und Wachstumsmotor: Die Studie „Psychologie der Digitalisierung“ hat jüngst herausgefunden, dass jeder zweite Befragte den digitalen Wandel als großes Wagnis sieht. Doch damit das Potenzial digitaler Geschäftsprozesse wie Effizienz- und Umsatzsteigerungen voll ausgeschöpft werden kann, muss ein Umdenken stattfinden. Die Mainzer ERP-Experten von godesys wollen Unternehmen die Angst vor der Digitalisierung nehmen und fordern daher: Digital muss zur Selbstverständlichkeit werden! 

 

Wie dies gelingen kann, zeigen die folgenden vier Schritte auf dem Weg zur digitalen Normalität:

 

Schritt 1: Digitalstrategie und Ziele formulieren

Der digitale Wandel steht laut godesys auf vier Eckpfeilern, die Unternehmen mithilfe ihrer ERP-Software vermehrt adressieren sollten: Geschäftsprozessmanagement (BPM), Mobility, Omnichannel und Informationsmanagement. Um diesbezüglich aber durchdacht und erfolgreich agieren zu können, müssen zuallererst klare Chancen und Marktpotenziale der Digitalisierung für das eigene Unternehmen und die Branche identifiziert werden. Hierbei gilt es, den Kunden, seine Anforderungen und Wünsche in den Fokus zu rücken und digitale Angebote wie Onlineshopping oder mobile Applikationen bereitzustellen, beziehungsweise Kunden individuelle Produkte anzubieten. Doch erst wenn die Ziele klar definiert sind, können Technik und Software folgen. Firmen sollten diesbezüglich eine stringente und nachvollziehbare Roadmap aufstellen und darin die wichtigsten Ziele und wie diese erreicht werden können formulieren. Des Weiteren ist es sinnvoll, digitale Wettbewerber zu analysieren: Was muss unternommen werden, um Innovationen und Lieferzeiten zu beschleunigen? Last but not least gilt es, die IT auf den Prüfstand zu stellen. Veraltete Geschäftssoftware bremst Digitalisierungsvorhaben aus. Stattdessen müssen IT und Geschäftsstrategie eine Einheit bilden, Lösungen sollten sich flexibel an neue Anforderungen anpassen lassen. Denn: Wer immer bei Altbewährtem bleibt, sitzt irgendwann auf dem schnelleren Pferd, aber nicht im Rennauto. Daher heißt es Ausprobieren, aber nicht jedem Hype folgen. Zu diesem neuen Denken gehört auch: Kleine Fehler sind okay und miteinkalkuliert, denn das Unternehmen ist gut vorbereitet und kann gegensteuern.

 

Schritt 2: Von Anfang an alle Mitarbeiter ins Boot holen

Zu Beginn des Digitalisierungsvorhabens müssen sich Entscheidungsträger und Firmenlenker klarmachen, dass alle Rädchen im Firmengetriebe den digitalen Wandel mittragen müssen. Gibt es Zweifel hinsichtlich seines Nutzens, ist dies eine denkbar schlechte Ausgangslage. Daher muss von Anfang an eine klare und ehrliche Botschaft vermittelt werden: „Nein, die Digitalisierung ist kein Drohszenario. Sie ist aber auch kein Allheilmittel ohne Risiken und Schattenseiten. Stattdessen muss digital zur Normalität werden.“godesys empfiehlt in diesem Zusammenhang, Unternehmensausrichtung und -ziele stets transparent und kontinuierlich an die Mitarbeiter heranzutragen. Alle Abteilungen und Bereiche –von der Geschäftsführung bis zum Praktikanten –sollten wissen, wofür sie arbeiten und warum digitale Prozesse ihre Arbeit und das Unternehmen als Ganzes voranbringen. Zudem sollten digitale Prozesse mit konkreten Beispielen erläutert und veranschaulicht werden: „Wenn wir dieses Tool einsetzen, lassen sich Aufwand und Kosten reduzieren. Es bleibt mehr Zeit für diese oder jene Aufgabe.“Gleichzeitig ist es wichtig, umfassende Schulungen in neuen Prozessen und Tools anzubieten, so dass Mitarbeiter persönlich erfahren, welche Vorteile Anwendungen zur Zielerfüllung #digitalnormal mit sich bringen. Eine intuitive Benutzerführung und ein attraktives Design sind in diesem Zusammenhang wichtiger denn je.

 

Schritt 3: Priorisieren 

Die Digitalisierung ist eine Reise, die aus vielen kleinen Schritten besteht. Zwar sollte das große Ziel stets präsent sein. Jedoch ist es ratsam, immer wieder Teiletappen festzulegen und Abschnitte zu priorisieren. Auf die Geschäftsstrategie angepasste, funktionsstarke Werkzeuge können helfen, diese Herausforderung zu meistern. Um das geeignete Tool zu finden, sollten Firmen Use Cases identifizieren, die sich vergleichsweise einfach und schnell testen lassen. Ein Beispiel ist der Einsatz von mobilen Endgeräten. Godelef Kühl, Gründer und Vorstandsvorsitzender der godesys AG, führt aus: „Mithilfe von godesys ERP stellen sich Unternehmen dieser Herausforderung, denn unsere Lösung begleitet das Digitalisierungsvorhaben Schritt für Schritt, ganz nach individueller Vorgabe. Zugleich lassen sich Kunden optimal bedienen. Das Thema Mobilität wird hierbei immer wichtiger, um die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters bestmöglich in die Geschäftsstrategie einfließen zu lassen.“

 

Schritt 4: Erfolge feiern 

Um die Bedeutung und Vorteile der Digitalisierung immer wieder vor Augen zu führen, rät godesys, auch kleine Erfolge zu feiern. Firmenlenker und Mitarbeiter müssen sich stets daran erinnern, warum der digitale Wandel sie voranbringt. Ein Beispiel: Zehn Prozent der Kundenbestellungen sind mittlerweile elektronisch. Dieses Resultat wird im Intranet und mit kleinen Aktionen bekannt gemacht und zelebriert. Gleichzeitig muss das große Ganze im Auge behalten und kommuniziert werden. Um die Digitalisierungsstrategie umfassend und effizient umzusetzen, ist es in vielen Fällen hilfreich, auf einen Digitalisierungspartner zu setzen, mit dem sich auf Augenhöhe und Hand in Hand arbeiten lässt. Im Auswahlverfahren sollten sich Firmen zunächst genau informieren und unverbindlich beraten lassen, sozusagen eine Probefahrt vereinbaren.

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